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12.03.2026
15:00 Uhr
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KI, Robotik und digitale Zwillinge bereiten den Weg zur vollautonomen Fertigung. Siemens und Xiaomi produzieren bereits nahezu ohne menschliche Arbeitskräfte.

Es ist ein faszinierendes Szenario: Fabrikhallen ohne Menschen, eine Produktionsstätte, so automatisiert, dass sie im Dunkeln arbeiten könnte. Nur das Summen der Elektromotoren, das Gleiten autonomer Roboter und das Aufblitzen digitaler Sensoren sind vernehmbar. Denn die „Dark Factory“ steuert, kontrolliert und korrigiert sich selbst – ohne Licht und ohne Pausen.
Die dunkle Fabrik ist die Vision einer nächsten industriellen Entwicklungsstufe. Maschinen, Sensoren und digitale Systeme übernehmen sämtliche Aufgaben von der Anlieferung über die Montage bis hin zur Qualitätskontrolle. Die Bausteine dafür sind künstliche Intelligenz und eine umfassende Vernetzung aller Anlagen. Das Kernelement ist der digitale Zwilling, ein virtuelles Abbild einer Maschine, Produktionsanlage oder ganzen Fabrik. Digitale Zwillinge sammeln und verarbeiten Sensordaten und können damit die Anlage überwachen und Fehler finden. Solch virtuelle Abbilder von Produktionsanlagen werden auch oft unter dem Stichwort „Industrial Metaverse“ präsentiert und vermarktet.
Wir haben Pioniere der Industrie der Zukunft besucht: den Smartphonehersteller Xiaomi in der chinesischen Hauptstadt Beijing und das deutsche Traditionsunternehmen Siemens im Fränkischen Erlangen.